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Wie prüfe ich meine Verbindung zum Server?
Wann macht das Sinn?
Bei Floating-Lizenzen holen Solid Edge und NX die Lizenz von einem Server im Firmennetz. Melden die Programme, dass keine Lizenz erreichbar ist, obwohl der Windows-Dienst auf dem Server läuft, ist der nächste Schritt oft ein Netzwerktest per ping.
ping prüft nur die Erreichbarkeit – nicht, ob der Lizenzdienst selbst korrekt antwortet. Trotzdem ein schneller und wichtiger Check auf dem Client-PC.
Schritt 1: Hostname des Servers finden
Den Namen brauchst du für den ping-Befehl – nicht die IP-Adresse (die kann sich ändern).
-
Solid Edge: Umgebungsvariable
SE_LICENSE_SERVER– Wert z. B.28000@Server→ Hostname ist der Teil hinter dem @ -
Siemens NX:
SPLM_LICENSE_SERVERoderUGII_LICENSE_FILE– gleiches Prinzip -
Lizenzdatei (.lic): In der SERVER-Zeile steht der Rechnername
neben
COMPOSITE=
Im Beispiel unten heißt der Rechner generisch Server – bei dir steht dort der echte Hostname eures Lizenzservers.
Schritt 2: ping in der Eingabeaufforderung
- CMD öffnen – Windows-Taste, cmd tippen, Enter
-
Befehl eingeben:
ping Server(Hostname aus Schritt 1 statt Server einsetzen) - Auswertung: Mehrere Zeilen Antwort von Server und am Ende Verloren = 0 → Verbindung steht
Was bedeutet das Ergebnis?
- Antworten + 0 % Verlust – der Server ist vom Client aus im Netz erreichbar. Wenn Solid Edge/NX trotzdem keinen Lizenzserver findet, eher Umgebungsvariable, Firewall oder Dienst prüfen.
- Zielhost nicht erreichbar / Timeout – kein Netzweg zum Server: VPN fehlt, falscher Hostname, Server offline oder Firewall dazwischen. IT einschalten.
- Der Name konnte nicht aufgelöst werden – DNS kennt den Hostnamen nicht. Schreibweise prüfen oder IT nach DNS-Eintrag fragen.
Hinweise
- ping muss in manchen Firmennetzen explizit erlaubt sein – dann kann auch bei laufendem Lizenzdienst „keine Antwort“ kommen, obwohl NX grundsätzlich eine Lizenz bekommen könnte. Mit IT klären.
- Test vom Client-PC, auf dem Solid Edge oder NX starten soll – nicht nur vom Server selbst.