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Siemens Fachbegriffe Solid Edge & Siemens NX · Einsteiger

CID, HostID & Hostname – Solid Edge & NX verstehen

Die drei Begriffe im Überblick

Composite ID (CID)

Siemens bildet die CID aus mehreren Kennungen deines Rechners – unter anderem aus Hardware- und Systeminformationen. Das gilt für Solid Edge und NX gleichermaßen. Die CID ist nicht dasselbe wie die MAC-Adresse. Tauschst du wichtige Komponenten (z. B. Netzwerkkarte, Mainboard) oder installierst du Windows neu, kann sich die CID ändern. Dann braucht ihr eine neu generierte Lizenzdatei.

HostID

Die HostID entspricht der MAC-Adresse einer Netzwerkkarte – also der physischen Kennung des Adapters. Bei Floating-Lizenzen interessiert vor allem die HostID des Lizenzservers; bei Node-locked-Lizenzen die HostID jedes Client-Rechners.

Hostname

Der feste Rechnername in Windows (z. B. SRV-LIZENZ01). Er erscheint in der getCID-Ausgabe und hilft beim Zuordnen, welcher Rechner gemeint ist.

Wann brauchst du diese Werte?

  • Floating-Lizenz (Netzwerk): Reseller oder IT brauchen CID und HostID vom Lizenzserver. Der Server muss für alle Solid-Edge- und NX-Clients im Firmennetz erreichbar sein.
  • Node-locked (rechnergebunden, nur Solid Edge): CID des Zielrechners ermitteln und im Siemens Support Center dem Rechner zuweisen. Schritt-für-Schritt: Nodelocked-Lizenz einrichten. Bei Siemens NX wird Nodelocked nicht mehr verwendet.

CID und HostID mit getCID.exe ermitteln

  1. getCID.exe besorgen – siehe Download unten (32- und 64-Bit Version je nach System).
  2. Auf dem richtigen Rechner starten – Lizenzserver bei Floating, jeweiliger Client bei Node-locked.
  3. Ausgabe lesen:
    • Composite= → das ist die CID
    • MAC: → das ist die HostID
    • Der Rechnername steht in der Kopfzeile der Ausgabe
  4. Werte notieren und an Admin oder Reseller für die Lizenzgenerierung weitergeben.
getCID.exe listet Hostname, CID (Composite=) und HostID (MAC:) – bei mehreren Netzwerkadaptern mehrere Zeilen. Klicken zum Vergrößern

Mehrere CIDs – welche ist die richtige?

Hat der Rechner mehr als einen Netzwerkadapter (LAN, WLAN, Bluetooth, VPN), zeigt getCID.exe mehrere CID/MAC-Paare. Für die Lizenz brauchst du das Paar zur dauerhaft eingebauten Netzwerkkarte – nicht zu einem temporären Adapter wie Bluetooth PAN.

Faustregel: Wähle die CID zur fest verdrahteten Gigabit-Karte, mit der der Rechner normalerweise im Firmennetz hängt. Im Zweifel die erste CID oder die zur gerade aktiven Verbindung – und kläre mit der IT, welcher Adapter für den Lizenzserver vorgesehen ist.

Mehrere Adapter = mehrere CID/MAC-Zeilen. Die feste LAN-Karte zählt, nicht Bluetooth oder ein wechselnder USB-Adapter. Klicken zum Vergrößern

Node-locked (Solid Edge): CID auf dem Arbeitsplatzrechner

Bei rechnergebundenen Solid-Edge-Lizenzen brauchst du Composite2 des PCs. Zwei Wege: Nodelocked-Anleitung (Lizenzdienstprogramm oder getcid.exe -composite2).

Hinweis: Bei Siemens NX wird kein Nodelocked mehr verwendet – dort sind Floating- oder Cloud-Lizenzen üblich.

License Utility als Alternative

In der License Utility (Siemens-Lizenzierung) findest du unter Computer-ID bzw. Host-ID dieselben Werte – praktisch, wenn Solid Edge oder NX schon installiert ist. Für die Erstbestellung oder wenn du nur die IDs ohne CAD-Installation brauchst, reicht getCID.exe auf dem Rechner.

getCID.exe herunterladen

Das Tool liegt bei VAR Industries in den NX-Installationshilfen – funktioniert aber für Solid Edge und NX gleich, weil beide dasselbe Lizenzsystem nutzen:

getCID.exe – Lizenzgenerierung (VAR Industries, für Solid Edge & NX)

Externer Link – kein Download über CAD Wissen. Prüfe vor dem Einsatz, ob dein Unternehmen Drittanbieter-Tools auf Servern erlaubt.